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Gravel Running: die neue Dimension des freien Laufens

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Warum sind die Tuscany Crossing-Rennen die Vorzeigeveranstaltungen dieser Disziplin?

In den letzten Jahren hört man immer häufiger von Gravel Running, einer neuen Form des Laufens, die Sportler und Outdoor-Fans in ganz Italien begeistert.

Aber was genau versteht man unter Gravel Running? Und warum ist das Tuscany Crossing im Herzen des Val d’Orcia zum Symbol dieser neuen Bewegungsphilosophie geworden?

Was ist Gravel Running?

Der Begriff „Gravel“ – wörtlich „Kies“ – stammt aus der Welt des Radsports, wo er Fahrräder bezeichnet, die für unbefestigte Straßen, Feldwege und Naturpfade konzipiert sind.

Übertragen auf die Welt des Laufsports behält das Konzept seine Essenz bei: Laufen abseits des Asphalts, auf gemischtem Gelände, wo Laufen auf Abenteuer trifft.

Gravel-Running steht somit für Freiheit und Entdeckung, eine Möglichkeit, wieder in Kontakt mit der Natur zu kommen und die Freude daran wiederzuentdecken, sich auf authentischen Strecken zu bewegen, fernab von Verkehr und Lärm.

Es handelt sich nicht nur um eine neue Sportart, sondern um eine Laufphilosophie: langsamer, bewusster, enger verbunden mit den Orten und den Emotionen.

Die unbefestigten Straßen: das Herzstück des Gravel

Der Zauber des Gravel-Laufens liegt genau hier: in den unbefestigten Straßen, die durch Dörfer, Hügel und die Landschaft führen und das einzigartige Gefühl einer Reise durch Zeit und Raum vermitteln.

Es sind Strecken, die Tradition und Natur vereinen – ideal für alle, die sowohl die körperliche Herausforderung als auch den Genuss des Erlebnisses suchen.

In Italien befinden sich die kultigsten Schotterstraßen in der Toskana – einer Region, die seit jeher die Essenz des Gravel verkörpert. Und genau hier, zwischen den Hügeln und Zypressen des Val d’Orcia, entsteht die Veranstaltung, die diese Philosophie am besten verkörpert: das Tuscany Crossing.

Tuscany Crossing: Das Rennen, das die Toskana erzählt

Das Tuscany Crossing, das nun bereits zum 13. Mal stattfindet, ist mittlerweile eine Legende in der Trail- und Ultralauf-Szene.

Doch mit dem Aufkommen des Gravel-Running wird die Veranstaltung auch zum Maßstab der Gravel-Bewegung in Italien.

Die Strecke führt durch die eindrucksvollsten Landschaften des Val d’Orcia – von Castiglione d’Orcia nach Pienza, von Montalcino nach San Quirico – und verbindet Sport, Natur und Kultur zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

Hier läuft man nicht nur um der Zeit willen: Man läuft, um die echte Toskana zu erleben, um den Staub einzuatmen, um in der Stille der Felder den eigenen Schritten zu lauschen.

Das Tuscany Crossing ist kein gewöhnliches Rennen.

Es ist eine Geschichte, die mit den Füßen geschrieben wird, eine Reise nach innen und zugleich eine gemeinschaftliche Reise.

Deshalb ist es zum Kult-Rennen des Gravel-Runnings geworden: weil es alles in sich vereint, wofür diese Disziplin steht – Freiheit, Authentizität, Entdeckung.

Die Zukunft des Gravel-Running

Der Erfolg des Gravel-Running ist keine vorübergehende Modeerscheinung.

Er ist die Antwort auf eine neue Art, Sport zu leben – nachhaltiger und menschlicher.

Immer mehr Läufer entscheiden sich für natürliche Strecken, die weniger wettkampforientiert und dafür erlebnisreicher sind, bei denen nicht die Geschwindigkeit, sondern die Reise im Vordergrund steht.

Und das Tuscany Crossing ist bereit, diese Entwicklung anzuführen.

Denn auf den Schotterwegen der Toskana und in der Gegend um Siena erzählt jeder Schritt von einem Gefühl, jedes Rennen wird zu einer Geschichte, jeder Athlet schreibt sein eigenes Abenteuer.

Historische Straßen von Siena

Die Stadtmauern von Siena

15 / 11 / 2026

 

Vom „Trail delle Mura di Siena“ zur „SS42“

Historische Straßen von Siena

 

Der „Trail delle Mura di Siena“ wurde 2017 ins Leben gerufen. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung wurde er wieder aufgenommen und mit einer neuen Identität neu lanciert: „Le Mura di Siena City Trail“.

 

Ein 12 Kilometer langer Lauf, sowohl als Wettkampf als auch als Freizeitlauf, der vollständig innerhalb von Siena stattfindet: Stadtmauern, Tore, Gassen, Anstiege, Kopfsteinpflaster und einige der eindrucksvollsten Orte der Stadt.

 

Heute ist es an der Zeit, über die Stadtmauern hinauszugehen.

 

Nicht einfach nur, indem wir die Distanz verlängern, sondern indem wir jene Straßen aufspüren, die jahrhundertelang Menschen, Waren, Pilger, Armeen und Ideen nach Siena geführt haben.

 

So entsteht „SS42 – Strade Storiche di Siena“.

 

Eine 42 Kilometer lange Reise, die in Asciano, im Herzen der Crete Senesi, beginnt und in Richtung Siena führt, wobei sie einem Geflecht aus alten Wegen und Schotterpisten folgt.

 

Man befährt Abschnitte, die mit der Via Lauretana verbunden sind, einer alten Verbindungsstraße nach Siena, durchquert die außergewöhnlichen Feldwege der Crete, kommt von Torre nach Castello und erreicht Monteaperti, einen Ort, der an eines der berühmtesten Kapitel der Geschichte Sienas erinnert.

 

Dann taucht Siena am Horizont auf.

Aber die Stadt zu erreichen bedeutet nicht, dass man am Ziel ist.

Genau dort beginnt das letzte Kapitel der Reise.

Die letzten 7 Kilometer verlaufen innerhalb von Siena: Man betritt die Stadt und durchquert sie im Laufschritt auf ihrem Kopfsteinpflaster, entlang der Stadtmauern, durch Tore, Straßen und Orte, die von Jahrhunderten der Geschichte erzählen, bis zur Ankunft an der Fortezza Medicea.

 

Von Asciano nach Siena.

Von den Schotterwegen zum Kopfsteinpflaster der Stadt.

Von den Crete bis zu den Stadtmauern.

 

42 Kilometer, die man nicht nur läuft, sondern durch die Geschichte hindurchlegt.

Das Projekt trägt die Handschrift des ASD Sienarunners und der Associazione Le Mura, entstand jedoch aus einer klaren Überzeugung heraus: Eine Veranstaltung, die ein Gebiet durchquert, kann ohne dieses Gebiet selbst nicht bestehen.

Deshalb arbeiten neben den Organisatoren zahlreiche ehrenamtliche Vereine mit, die Ausdruck jenes sozialen Gefüges sind, das eine der wichtigsten Ressourcen der durchquerten Gemeinden darstellt.

Menschen und Vereine, die diese Orte kennen, sie leben und jeden Tag dazu beitragen, sie lebendig zu erhalten.

Das Projekt wird zudem unter der Schirmherrschaft der Gemeinden Asciano, Castelnuovo Berardenga und Siena durchgeführt, der drei Gebiete, die durch die Strecke miteinander verbunden sind.

 

Wir wollen nicht nur einen neuen Lauf auf die Beine stellen.

 

Wir wollen eine Veranstaltung schaffen, die Sport, Geschichte, Region, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement vereint und dabei die Strecke selbst zum Protagonisten macht.

 

„Le Mura di Siena – 12 km“ erzählt Siena von innen.

 

„SS42 – Strade Storiche di Siena – 42 km“ erzählt hingegen von der Reise nach Siena, entlang der Straßen, die seine Geschichte begleitet haben.

 

Zwei Strecken.

Drei Gebiete.

Viele Gemeinden.

Eine einzige Richtung: Siena.

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